Umbruch zum neuen Denken: die Jahre 1991 bis 2000
Die unruhigen Neunziger und die neuen denke des SSV.
Der Spielbetrieb des großen Traditionsvereins war in diesen Jahren wieder sehr intensiv. 13 Mannschaften stellten sich in dieser Zeit den oberbergischen und rheinischen Gegnern. Drei Senioren und 10 Jugendmannschaften. Es zeichneten sich allerdings am Horizont einige Wolken ab, die den Pfarreien in eine schwierige Lage versetzen sollten. Die Stadt lag Neustadt hatte zwar aus früherer Zeit die Stadions regelt übernommen, sah sich aber mit wachsender Finanznot in der Schwierigkeit, diesen Aufwand weiterzubetreiben. Die Stadt hatte auf Verlangen der Kommunalaufsicht bereits den zuständigen Arbeiter einsparen müssen. Die Pflege der großen Anlage erfolgte nun von Dieter Müller in schneller mit städtischen Geräten. Diese Maßnahme war zwar erfolgreich aber dauerhaft nicht durchführbar.
Die Kosten Anspannung für den SSV wuchs ebenfalls durch den Umbau des eigenen Sportvereins. In dieser Zeit führte der Bürgermeister der Stadtwerke Neustadt die ersten vertraulichen Gespräche mit dem Vorsitzenden Horst Hollmann. Die Stadt hatte seit den Siebzigern Jahren auf dem Stellenwert ein großes Sportzentrum geplant, aus Kostengründen aber nicht weiterführen können. In diesen ersten, vorsichtigen Gesprächen wurde die Veranlagung des Stadions auf den Ständen Berg erörtert. Der Vorsitzende konnte sich dies kaum vorstellen. Die Stadtplanung verfeinerte auch die grünen Flächen des Bisterfeldstadions und erweiterte damit das angrenzende Gewerbegebiet. Mit diesen Veränderungen wurden diese Flächen aus wirtschaftlicher Sicht wertvoller.
Als allerdings dann die ausgebaute Industriestraße mit den Anliegern abgerechnet wurde, entstanden für den SSV ungeachtet der besseren Verkehrsanbindung erhebliche und kaum zu überwindende Erschließungskosten von 80.000 DM. Was nun? In vielen Gesprächen mit der Stadt lag Neustadt machte sich der Bürgermeister für Investoren stark. Die stillen Verhandlungen der Stadt führten dann 1994 zu einem Investor, der nach das gesamte Gelände zur Errichtung eines SB-Warenhauses kaufen wollte. Für den SSV Tag ist und viele der einst interne Sitzungen. Sollte wirklich das so traumhaft schöne Bisterfeld-Stadion aufgegeben werden? Die Auseinandersetzungen waren sehr intensiv. Auf den amtierenden Vorsitzenden Karl Heinz Zimmer stürmten viele Fragen ein. Große Schwierigkeiten waren er und seine Vorstandskollegen nun ausgesetzt.
Der SSV hatte mit Wortführer Hans Gerd Bisterfeld ein Thesenpapier seinen Nachforderungen entwickelt. Nach langem intensiven und auch oftmals gereiztem Verhandlungen über einen langen Zeitraum, zeichnete sich eine gute Lösung ab: Der SSV erhält eine neue Sportanlage auf dem Stentenberg.
Nachdem nun auf dem Stentenberg die Asylbewerberhäuser beseitigt worden waren und alle Genehmigungen erreicht waren, konnte der Bau des neuen Stadions im Spätherbst 1999 endlich beginnen. Der SSV - Vorstand und die Mitglieder haben die neue Zeit erkannt. Sie mussten überlange Schatten der Vergangenheit springen und viele konnten sich den Neubeginn auf dem Stentenberg erst richtig vorstellen, als die grandiose Sportanlage mit Kunstrasen und Tartanbahn fertig gestellten war. Nur mit der Einsatzkraft vieler SSV leer, insbesondere des Multikämpfers Dieter Müllenschläder, ist es zu verdanken, dass schon im August 2000 die fertige Anlage eingeweiht werden konnte.
Viele andere städtische Vereine freuen sich über dieses komfortable Sportanlage. Tartanbahn wurde und wird Kreisweit mit Begeisterung von Sprinter und Langläufern genutzt. Am 20.8.2000 konnte mit seinen 315 Mitgliedern und damit den 13 Mannschaften mit fast 250 aktiven Spielern das neue Wilhelm Bisterfeld-Stadion übergeben werden. Alle Mannschaften konnten auf der Kunstrasenfläche zu fast jeder Jahreszeit spielen. Im alten Stadion war dies in der "feuchten Jahreszeit "nur den beiden Seenjurorenmannschaften möglich. B. Flügel wurde der Bau des neuen Stadions auch durch



