1984 – 1990

 

Nach den Veranstaltungen des Jubiläumsjahres 1983 (75 Jahre SSV Bergneustadt) klang dieses mit einer Feier im Sportheim zum 60. Geburtstag des langjährigen Geschäftsführers Horst Hollermann aus. Zum Jahresbeginn erkrankte der 1. vorsitzende Herbert Plötz an einem tückischem krebsleiden, das bereits am 7. März 1984 zu seinem für wohl alle überraschenden Tode führt. Er war über zwei Jahrzehnte im SSV 08 tätig, zunächst als Betreuer von Jugendmannschaften, dann als Jugendleiter, Fußballobmann und ab 1981 als Vereinsvorsitzender. Der Klub hat ihm viel zu verdanken. Unter dem 2. Vorsitzenden Siegbert Ilken war der Vorstand dann bis zu den nächsten Vorstandswahlen tätig, doch leider konnte auch er sich nach einer Hüftgelenksoperation und danach verstärkenden Herzbeschwerden nur noch eingeschränkt einsetzen und verstarb bereits 1985. Zu erwähnen bleibt noch dass Ende des Spieljahres 1984 und die die viele Jahre in der Mittelrhein-Verbandsliga spielende Damenelf nach über Zehn erfolgreichen Jahren mangels Spielerinnen vom Spielbetrieb abgemeldet werden musste.

 

Nach einem weiteren Jahr in der Kreisliga A schaffte dann aber die 1. Mannschaft den ersehnten Wiederaufstieg in die Bezirksliga. In dieser Elf waren erstmals sechs Haselbach Brüder aufgestellt. Dazu kamen die erfahrenen Spieler Udo Lesemann, Mesud Gazibara, Ralf Ribinski, Theo Schinas und Torwart Detlef Rippert. Auch die 2. Mannschaft wurde in der Kreisliga B, Staffel 1 Erster und stieg in die Kreisliga A auf.

 

So wurde dann im Bürgersaal neben dem Aufstieg auch das 80. jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

 

Im Bezirksklassen Spieljahr 88/89 musste sich die junge Mannschaft erst einmal auf die viel stärkeren Anforderungen einstellen, was nach und nach auch gelang. Dennoch entging man dem Abstieg nur knapp, bei Punktegleichheit nur durch das bessere Torverhältnis.

 

Das nächste Spieljahr 89/90 sollte nun aber ein besseres Abschneiden bringen, aber wie es im Fußball nun einmal ist, neben können gehört auch etwas Glück  zum Sieg. Der letzte Spieltag brachte auf eigenen Platz eine 1:3 Niederlage gegen den VFL Leverkusen und, da die weiteren Abstiegskonkurrenten ebenfalls alle gewannen, wurde der Abstieg, diesmal durch ein schlechteres Torverhältnis, besiegelt.

 

Anschließend wollte man aus den Besten, nach einigen Abmeldungen verbliebenen Senioren Spielern der 1. Mannschaft und den stärksten der Kreisliga A spielenden Aktiven der Reserve, die aus Türkischen Spielern bestand, unter dem neuen Trainer Reiner Keilhack eine schlagkräftige Mannschaft bilden. Dies wurde von den Türkischen Betreuern abgelehnt und resultierte in der Gründung des 91/92 gegründeten Nachbarvereins Baris Spor Hackenberg. Keilhack aber mit den Verbliebenen sowie aus der Jugend aufgerückten Talenten eine gute Mannschaft aufzubauen, die den sofortigen Wiederaufstieg  in die Bezirksliga schaffte.